Turnen

Aufsteiger TSV Pfuhl feiert Derbysieg und Vizemeisterschaft

Der TSV Pfuhl beendet die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte mit der Vizemeisterschaft in der 2.Bundesliga Süd. Im abschließenden Derby gegen den SSV Ulm 1846 konnten die Neu-Ulmer einen nie gefährdeten 25 zu 68 Sieg feiern. Trotz Punktgleichheit mit dem Meister StTV Singen belegten der TSV Pfuhl in der Endabrechnung aufgrund der Niederlage im direkten Duell den zweiten Platz.

Momente in denen man nach dem Wettkampf genauso gespannt auf die Anzeigetafel blickt wie während dem Wettkampf sind im Sport eine Rarität. Aber nach dem Derbysieg über den SSV Ulm 1846 blickten beide Mannschaften geschlossen auf das Ergebnis im Duell zwischen dem StTV Singen und dem TSV Buttenwiesen. Der TSV Pfuhl, welcher vor diesem abschließenden Wettkampftag punktgleich an der Tabellenspitze stand, hatte sein Soll erfüllt. Die Mannschaft von Trainer Zaksauskas gab sich keine Blöße, dominierte das Derby und gewann alle Geräte in der Ulmer Kuhberghalle. Schlussendlich erreichte die Neu-Ulmer die Nachricht, dass der StTV Singen die Reckwertung mit 4 zu 3 denkbar knapp gewinnen konnte und so ebenfalls ihren Wettkampf und alle Geräte gewann. Da der direkte Vergleich in der Saison für den TSV Pfuhl verloren ging, reichte es am Ende für den zweiten Platz.

„Die Meisterschaft wäre das i-Tüpfelchen für diese wahnsinnige Saison gewesen. Aber wir sind keinesfalls enttäuscht. Wir wollten den Klassenerhalt und sind am Ende wegen einer Übung am Titel gescheitert. Ich bin sehr stolz auf das was wir in diesem Jahr geschafft haben“, freute sich Cheftrainer Zaksauskas mit seiner Mannschaft. Der Cheftrainer und sein Team versuchten alles um ihren Traum am leben zu erhalten. Die Geräte Boden (12:2) und Pauschenpferd (9:7) konnten die Neu-Ulmer gegen die Ersatzgeschwächte Truppe aus Ulm gewinnen. An den Ringen zeigten die sonst so sicheren Turner Pascal Weber und Jonas Useldinger nerven und mussten starke Abzüge hinnehmen. Topscorer Tomas Kuzmickas und Linus Mikschl konnten aber in ihren Duellen den Rückstand von 7 Punkten aufholen und sorgten auch nach dieser Zitterpartie für den 9 zu 7 Gerätesieg.

In der Pause ermahnte Cheftrainer Zaksauskas seine Mannschaft und fand wohl die richtigen Worte. Seine Turner ließen nichts mehr anbrennen und gewannen souverän die restlichen Geräte. Der TSV Pfuhl feierte somit erstmals seit 2013 den Derbysieg. Nach dem die kurze Enttäuschung über den Sieg des StTV Singen sich gelegt hatte, bilanzierte Pascal Weber die Saison: „Mit unserem Team haben wir eine geniale Saison geturnt. Unsere Trainer, Fans und Helfer haben uns toll unterstützt. Dass wir am Ende auch noch den Derbysieg holen konnten, war nochmal ein Highlight für uns alle.“