Turnen

Bundesligastart für den TSV Pfuhl

Nach einer guten Vorbereitung starten die Kunstturner des TSV Pfuhl am kommenden Samstag in die Bundesligasaison 2016. Der Aufsteiger aus Neu-Ulm hat sich viel vorgenommen und peilt den Klassenerhalt in der 2.Bundesliga Süd an. Zum Auftakt treffen die Pfuhler Turner in Karlsruhe auf den TSV Grötzingen und wollen dort auch gleich die ersten Punkte einfahren.

„Der Saisonauftakt ist immer eine heikle Angelegenheit. Nach der Vorbereitung erfährt man das erste Mal wo man genau steht“, beschreibt Cheftrainer Zaksauskas seine Gefühlslage vor dem ersten Wettkampf der neuen Saison. Trotz der Ungewissheit ist der Trainer der Neu-Ulmer recht zuversichtlich: „Die Mannschaft ist vorbereitet und wir wollen jede Partie und jeden Gegner konzentriert angehen und um jeden Punkt kämpfen.“ Darauf wird es auch in dieser Saison ankommen, denn die Liga scheint ausgeglichener den je.

regiotv_2016Link zum RegioTV Bericht

Die Neu-Ulmer starten mit einer der jüngsten Mannschaften in die neue Saison. Mit den Nachwuchstalenten Timo Rister (15 Jahre) und Robin Ritzal (16 Jahre) befinden sich 6 Turner unter 20 Jahren im Kader des TSV Pfuhl. Dennoch können auch die Nachwuchsturner, wie auch die etablierten Kräfte, auf jahrelange Wettkampferfahrung aus der zweiten und dritten Bundesliga zurückgreifen. „Die Kaderzusammenstellung zeigt, dass wir bei uns voll auf unsere Nachwuchsarbeit setzen. Wir sind stolz so viele talentierte Athleten in unseren Reihen zu haben und unser Ziel ist es uns in den nächsten Jahre in der Liga zu etablieren“, erläutert Abteilungsleiter Michael Wolfgang das Konzept der Neu-Ulmer. Auf der Ausländerposition kehrt ein alter Bekannter in den Kader zurück. Der Waliser Clinton Purnell wird sich die Einsätze mit den Litauern Rokas Guscinas und Tomas Kuzmickas sowie dem Schweizer Manuel Sutter aufteilen.

Zum Auftakt haben sich die Pfuhler viel vorgenommen. Denn gerade ein Sieg zu Saisonbeginn würde die kommenden schweren Aufgaben ein wenig erleichtern. Dabei wird der Wettkampf gegen den Vorjahres Sechsten für die Mannschaft von Trainer Zaksauskas sicher kein Selbstläufer: „Wir werden eine Topleistung brauchen. Dann haben wir eine Chance in Karlsruhe zu bestehen.“