Turnen

Pfuhl unterliegt im Spitzenduell

Im Spitzenduell der 2.Bundesliga gegen den StTV Singen musste der TSV Pfuhl seine erste Saisonniederlage hinnehmen. Nach einem 11 zu 3 Rückstand am Boden kämpften sich die Neu-Ulmer im weiteren Wettkampf Verlauf zurück in den Wettkampf. Trotz der Aufholjagd gewann der StTV Singen schlussendlich mit 37 zu 40 gegen den TSV Pfuhl.

„Wir haben den Start am Boden völlig verschlafen und anschließend haben die Singener den Rückstand routiniert in Ziel gebracht“, kommentierte Cheftrainer Zaksauskas enttäuscht die Niederlage seiner Mannschaft. Sein Team hatte sich im Spitzenduell gegen den Vorjahresmeister aus dem Hegau viel vorgenommen und wollte in eigener Halle die Tabellenführung verteidigen. Vielleicht waren die Neu-Ulmer übermotiviert oder vielleicht lag es an der Nervosität, dass die Pfuhler mit gleich drei verturnten Übungen in den Wettkampf starteten. Im bisherigen Saisonverlauf turnten Florian Reindl, Linus Mikschl, Dominik Fett und Tomas Kuzmickas ihre Übungen so gut wie fehlerfrei und konnten das Startgerät im immer für sich entscheiden, aber im Spitzenduell gegen den StTV Singen erwischte die Pfuhler Startaufstellung einen schlechten Tag. Diese Fehler nutzte der Gegner aus dem Hegau um mit 11 zu 3 Scorepunkten in Führung zu gehen. Auch am Pauschenpferd hatte die Mannschaft von Cheftrainer Zaksauskas Startschwierigkeiten, aber der Trainer schaffte es dann doch seine Turner wieder zur Normalform zu bringen. Anschließend begann die Pfuhler Aufholjagd. Im weiteren Verlauf steigerten sich die Neu-Ulmer von Gerät zu Geräte und verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich auf 5 Punkte. Aber der Gegner aus dem Hegau fand immer wieder die richtige Antwort. Insbesondere auf den Topscorer der Gäste Yevgen Yudenkov fanden die Neu-Ulmer kein taktisches Mittel. Der Ukrainer punktete an allen Geräten und führte seine Mannschaft zu einem nie gefährdeten 37 zu 40 Sieg. „Ab der zweiten Übung am Pauschenpferd lief es gut, aber wir sind während des gesamten Wettkampfverlaufes nie richtig rangekommen. Da haben die Singener einfach nichts anbrennen lassen“, musste Mannschaftsführer Benjamin van Aken nach dem Wettkampf zugeben.

Nun befindet sich der TSV Pfuhl hinter dem StTV Singen auf dem zweiten Tabellenplatz und ist bei nur noch zwei ausstehenden Wettkämpfen auf fremde Hilfe angewiesen. „Jetzt haben wir das nicht mehr selbst in der Hand, aber wir werden alles versuchen und wollen da sein, falls die Singener straucheln sollten“, gibt sich der Pfuhler Mannschaftsführer kämpferisch.